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Marktanalyse · München

Wen empfiehlt die KI, wenn Angehörige in München einen Pflegedienst suchen?

Stand: Juli 2026 — wird alle 2–3 Monate aktualisiert · Autor: Florian Link, Lumora GEO

Immer mehr Menschen fragen bei der Suche nach einem Pflegedienst nicht mehr Google, sondern direkt ein KI-System wie ChatGPT, Google Gemini oder Perplexity. Statt einer Linkliste nennt die KI zwei bis drei konkrete Anbieter — und genau die werden kontaktiert. Für diese Analyse wurden 30 typische Suchanfragen in allen drei Systemen gestellt (90 Antworten) und ausgewertet, welche ambulanten Pflegedienste im Raum München genannt werden. Das Ergebnis: Von 134 genannten Anbietern taucht die große Mehrheit nur vereinzelt auf, während eine kleine Gruppe fast alle Empfehlungen erhält.

134
verschiedene Pflegedienste insgesamt genannt
41 %
davon nur ein einziges Mal (in 90 Antworten)
18 %
sind in allen drei KI-Systemen präsent
90
Antworten ausgewertet (30 Anfragen × 3 Systeme)

Die meistgenannten Anbieter

Die folgende Tabelle zeigt die acht am häufigsten genannten Anbieter über alle 90 Antworten hinweg, aufgeschlüsselt nach KI-System. Alle Namen sind anonymisiert (Anbieter A–H).

AnbieterChatGPTGeminiPerplexityGesamt (/90)
Anbieter A311519
Anbieter B410418
Anbieter C19818
Anbieter D123318
Anbieter E100717
Anbieter F111517
Anbieter G85316
Anbieter H100515

Drei Beobachtungen

1. Die KI-Systeme empfehlen unterschiedliche Anbieter

Wer bei ChatGPT ganz oben steht, fehlt bei Gemini oft völlig — und umgekehrt. Beispiel: Anbieter E wird bei ChatGPT zehnmal genannt, bei Gemini kein einziges Mal. Anbieter C dagegen steht bei Gemini und Perplexity vorn, bei ChatGPT kaum. In welcher KI ein Betrieb sichtbar ist, ist ohne gezielte Optimierung weitgehend Zufall.

2. Der Stadtteil entscheidet, nicht die Stadt

Enthält eine Anfrage einen konkreten Stadtteil- oder Ortsnamen, werden Anbieter aus dieser Gegend zuverlässig genannt. Bei allgemeinen „München"-Anfragen verschwinden viele Betriebe — obwohl die meisten Angehörigen genau so suchen.

3. Wenige dominieren, die Mehrheit ist unsichtbar

41 % der genannten Anbieter tauchen nur ein einziges Mal auf. Nur eine kleine Gruppe wird systemübergreifend immer wieder empfohlen — wer einmal als zuständig erkannt wird, erscheint auch bei angrenzenden Fragen.

Was das bedeutet

Die Unterschiede lassen sich nicht mit der Pflegequalität erklären. Sichtbar wird, wer die Signale liefert, an denen KI-Systeme lokale Anbieter erkennen: einheitliche Unternehmensdaten über alle Plattformen, maschinenlesbares Markup zu Leistungen, Standort und Bewertungen sowie belastbare Erwähnungen im Web. Anbieter, die in allen drei Systemen präsent sind, haben diese Grundlagen meist ausgebaut. Für alle anderen ist es ein konkreter, aufholbarer Rückstand.

Methodik

Grundlage sind 30 typische Suchanfragen, wie sie Angehörige bei der Suche nach einem ambulanten Pflegedienst im Raum München stellen. Jede Anfrage wurde im Juli 2026 in ChatGPT, Google Gemini und Perplexity gestellt (insgesamt 90 Antworten) und erfasst, welche Anbieter genannt werden. Es handelt sich um eine Momentaufnahme, nicht um eine repräsentative Erhebung. Alle Anbieter wurden anonymisiert. KI-Antworten können sich im Zeitverlauf verändern; die Analyse wird alle 2–3 Monate aktualisiert.
FL
Florian Link
Gründer von Lumora GEO · GEO-Spezialist · München
Florian Link ist auf Generative Engine Optimization für lokale Betriebe spezialisiert und macht Unternehmen in München in ChatGPT, Gemini und Perplexity sichtbar. Er misst KI-Sichtbarkeit mit einem eigenen Testverfahren aus realen Suchanfragen. Mehr über Florian Link

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